Dienstag, 4. Oktober 2016

Bluescreen: Ein Mirador-Roman


Preis: 12,99€ [D, TB] & 9,99€ [E-Book]
Seitenanzahl: 368
Meine Wertung: 5/5
Verlag: Piper
erschienen am: Oktober 2016
ISBN: 978-3492280211

Kurzbeschreibung

Die 17- Jährige Marisa Carneseca ist ein Fan von der virtuellen Welt sei es jetzt das sie ihre Schule umgeht in dem sie sich mit 12 Jahren schon beigebracht sich in die Schule zu hacken oder mit ihren Mädels den Cherry Dogs online  in die virtuelle Welt abzutauchen und beim  Spiel Overworld mitzumachen. Dabei gelingt es Marisa dem System mit spektakulären Einfällen ein Schnippchen zu schlagen.
An sich kommt Marisa gut zurecht. Nur die Fehde zwischen ihrem Vater Carlo und Don Francisco kommt immer wieder zum tragenden Thema. Vor allem da Carlos Restaurant San Juanito bedroht wird von den Gangs und jeder sich denken kann das Don Francisco dahinter steckt als reichster Mann in Mirador, mit seiner persönlichen Privat Armee.
Was Marisa allerdings noch nicht ahnt ist das es mehr in der virtuellen Welt an Gefahren gibt, die nur darauf lauern zuzuschlagen....



Cover

Das Cover ist mit dem tiefen Blauton und der weißen Schrift ein Eyecatcher, der einen Neugierig auf ,,Blue Screen''macht und hervorragend zum Inhalt passt mit einer Spannung die immer mehr zunimmt.


Schreibstil

Der Autor Dan Wells hat einen faszinierend fesselnden Schreibstil und vor allem, man ist sofort mitten im Geschehen.
Man erfährt nicht nur Stück für Stück mehr über die Protagonisten sei es jetzt nicht nur wer sie sind, oder wie sie aussehen, sondern ihre Merkmale. Wie zum Beispiel bei Marisa, denn die ist auch in Stresssituationen ein ziemlich kluges Köpfchen und bleibt auch in brenzligen Situation halbwegs ruhig.
Trotz allem ist da aber auch zusätzlich vergangenes das Die Zukunft beeinflusst und sich deshalb verschiedene Wege aufzeigen die einen zu ein und demselben Punkt führen und zwar das alle Stränge irgendwann zusammenlaufen und vielleicht ein Geheimnis offenbaren.
Denn hinter alten Familien Fehden verbirgt sich manches Mal mehr und vor allem hinter einer Technologie die einen täglich rund um die Uhr bewacht, da hat sich der Autor an Zukunftsfiction herangewagt die einwandfrei besticht  Denn so weit entfernt der Gedanke jetzt noch erscheint ist er gar nicht. In unserer Zeit der Google Glasses gibt es immer mehr Technik. Man rüstet jedes Jahr auf und die Zukunft 2015 wo das ganze spielt, könnte bis dorthin vielleicht wirklich so technitisiert sein.
Beeindruckend umgesetzt und ich bin auf mehr Bücher des Autors gespannt, denn ich kannte vorher noch keines von ihm.

 

Meinung

Wenn die virtuelle Welt zu deiner realen wird...

Wann wird dir bewusst werden, das sich das reale Leben auch wirklich im realen abspielt...

Davon will allerdings Marisa nichts wissen und begibt sich immer mit ihrem persönlichen Schlüssel  dem Implantat Djinni in die virtuelle Welt, sei es um etwas abzuchecken oder die Schule zu schwänzen und von daheim aus das System der Schule anzuzapfen und alles einwandfrei laufen zu lassen.

Die einzigen, die Mari wie Marisa mit Spitznamen heißt wirklich noch als Hinterwäldler bezeichnen könnte, wären ihre Oma und ihren besten Freund Bao der sich als Taschendieb sein Geld verdient in Mirador wo sie leben.
Denn er benutzt wenn überhaupt noch ein altes Handy und hat es abgelehnt einen Chip als Implantat im Hirn sitzen zu haben.
Für Mari undenkbar, trainiert sie doch von Bett daheim aus in der virtuellen Welt für ein Turnier der ihr und ihrem Team alles abverlangt. Und zwar Overworld. Dieses Spiel sucht mit Geschick und viel Verstand die besten. Einer davon oder in dem Fall die Gruppe ist Die Xx_Scorcho_xX die gerade den Regionalwettbewerb in Occana gewonnen haben.

Aber dafür heißt es trainieren und Marisa ist fest  entschlossen ihr bestes im Team zu geben. Dabei ist Sahara dabei, immer alles zu posten und aufzunehmen damit sie als Cherry Dogs dabei sein können.
Aber das ist  nicht das einzige was uns in Los Angeles im Jahre 2050 erwartet.
Denn nicht jeder ist für  die Implantate und auch eine neue Droge lauert im netz darauf ihr perfides Spiel zu treiben mit den ahnungslosen.

Nur was hat Mari mit ihrer Familie damit zu tun..
Geht es ums Geld oder um etwas viel tieferes das Mari noch nicht  erfassen kann.
Mari muss sich den Ängsten der Vergangenheit stellen, den nur so wird sie nicht nur ein Teil des Spiels, sondern vielleicht auch der echte Schlüssel zur Lösung.

Fazit  

Absolut Klasse und vor allem spannend geschrieben!!!
Der Autor hat hier Zukunftsvisionen mit einer Welt vermischt, die sich der Digitalisierung im Gesamtbereich bedient und gleichzeitig hat man trotz allem einen Einblick dass es wesentlich mehr gibt.

5 von 5 Sternen

Kommentare :

  1. Huhu Susanne,
    von dieser Geschichte wurde ich auch sowas von positiv überrascht. Es war mein erstes Buch von Dan Wells und es wird sicherlich nicht mein letztes gewesen sein. Ich freue mich, dass dir Bluescreen genauso gut gefallen hat wie mir :o)
    Ganz liebe Grüße Tanja

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    1. Hallöchen Tanja,

      und ich stimme dir voll und ganz zu.
      Hab ihn vorher noch nicht gekannt, aber jetzt bin ich Feuer und Flamme.

      Ojeeee meine WuLi wächst und gedeiht.

      Liebe Grüßle Susanne

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