Sonntag, 18. Dezember 2016

Für dich soll's tausend Tode regnen


Preis: 14,99€ [D, Broschiert] & 11,99€ [E-Book]
Seitenanzahl: 320
Meine Wertung: 5/5
Verlag: cbj 
erschienen am:  September 2016
ISBN: 978-3570171554

Kurzbeschreibung

Emilia Hoffmann ist sich sicher dass es schlimmer nicht kommen könnte, nachdem sie von Heidelberg nach Hamburg ziehen musste. 
Betonung liegt auf Müssen, denn genau dahin wollte ihr Vater, wegen seiner neuen Praxis. 
Emi ist vollkommen dagegen und jegliche Einmischung hat ihr bisher nichts gebracht. Denn Veränderungen können toll sein, wie Überraschungen, aber nicht alle.
Aber das ist nicht Emis einziges Problem, sondern das sie sich ausgerechnet mit Erik dem Alphatier ihrer Klasse anlegen muss, wegen ihrem neuen Sitzplatz und zwischen beiden fliegen die Fetzen.
Dabei ist ihr Bruder und die neue Freundin ihres Vaters keine besonders große Hilfe.

Cover

Das Cover macht Neugierig was dahinter steckt, denn allein der Titel brachte mich zum Grinsen. Einige Todes Variationen die man hier in Abbildungen sieht, wie zum Beispiel einen Totenkopf oder die Hände die nach einem zu greifen scheinen, wie auch der Schlüssel zum verborgenen und ein Kreuz sind passend. Und ja und auch einen Pfeil der genau durch das Wort ,,Tode zu gehen scheint, wobei ich das bis jetzt immer von einem Herzen gekannt habe sind Klasse eingearbeitet. Also ich kann nur schreiben absolut gelungen zum Inhalt und ein Eyecatcher zu dem ich jederzeit wieder greifen würde.



Schreibstil

Die Autoren Anna Pfeffer bestehend aus Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit die hinter diesem Pseudonym stecken, haben hier ein wunderbares Werk erschaffen das mich mehr als einmal grinsen ließ, denn Emi ist nicht nur eine Einzelgängerin, sondern hat ein sehr interessantes Hobby, wie sie Leuten eine Todesart verpasst und sie beobachtet. Denn Emi ist nicht gerade der beliebteste Mensch und das war schon in ihrer alten Schule so. Für mich sehr gut dargestellt und wie sich die Charaktere im Laufe der Geschichte verändern. Vertrauen und auch Freundschaft entwickeln. Das gefällt mir sehr gut. Selbst die Neben Charaktere wie Emis Bruder oder die Freunde machen das Gesamtbild hier komplett.


Meinung

Wenn alles ein dummer Zufall ist... oder wie ich das Chemielabor fast in die Luft sprengte... ;)

Ja dann sind wie bei der 15- Jährigen Emilia Hoffmann die mit Spitznamen Emi genannt wird, die wieder einmal missmutig bis Hoffnungslos auf dem Weg zu ihrer neuen Schule ist und zwar seit ein paar Tagen.
Zum Glück gibt es heute einen einzigen Lichtblick und zwar ein neues Klassenzimmer mit neuer Sitzordnung und Emi ist froh wenn sie neben Axel nicht mehr sitzen muss. Denn sein Kaugummi und sein Atem sind nicht mehr zum Aushalten. 

Allerdings genau der letzte Platz im Klassenraum gehört einem gewissen Erik der nicht gerade begeistert ist sie auf seinem Platz sitzen zu sehen. Da Emi aber kein Mädchen ist das man einschüchtern kann, bleibt sie genau dort wo sie sitzt und Erik muss sich die erste Abfuhr von ihr einholen. 
Dass die zwei aber nicht gerade mit dem Thema abgeschlossen haben merkt man und die beiden gehen sich aus dem Weg so gut es geht, bis die Chemielehrerin auf die Grandiose Idee kommt die beiden zu Laborpartnern zu machen. Und genau da fängt es an, denn beide streiten sich und dabei jagen sie einen Tisch in die Luft, und zum Glück nur den Tisch, denn das Chaos war danach nicht gerade ohne und Emi und Erik werden zu Strafstunden an ihren Samstagen verdonnert und zwar insgesamt zu 8 Wochen wo sie für den Direktor Graffiti Beschmutzungen entfernen sollen in der Öffentlichkeit. 
Denn der liebt es Hamburg nicht nur zu verschönern sondern gegen die Malerei vorzugehen. 

Dabei kommen sich die zwei in Gesprächen nicht gerade näher, bis auf einmal eine Abmachung zwischen ihnen herrscht in Form einer Challenge, denn jeder der zwei will um jeden Preis gewinnen und der andere der zuerst aufgibt muss den kompletten Graffiti Dienst allein schieben. Also in dem Fall kann ich euch sagen, geht es bei den beiden rund, was die sich einfallen lassen und vor allem wie sie lernen hinter die Fassade des anderen zu schauen. Denn manches Mal wird man von Stolz und Vorurteilen davon abgehalten :)

Einfach Klasse!!!



Fazit 

Absolut gelungen umgesetzt und ich bin begeistert!!!
Ein ungewöhnlicher Einfall und zwei, die lernen dass man sich auch auf andere verlassen kann.

5 von 5 Sternen

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