Samstag, 8. Juli 2017

Diabolic: Vom Zorn geküsst


Preis: 18,99€ [D, GB] & 15,99€ [D, E-Book]
Seitenanzahl: 488
Meine Wertung: 5/5
     
Verlag:
Arena Verlag

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre erschienen am: Januar 2017
ISBN: 
978-3401602592

Kurzbeschreibung

Am imperialen Kaiserhof ist es schwer nicht getötet zu werden.
Denn zu grausam ist der Herrscher Randerrald von Domitrian. Seinem Sohn Tyrus hingegen wird sogar hinter vorgehaltener Hand der Wahnsinn nachgesagt, sodass Nemesis nicht sicher ist was sie erwartet.
Bereit für sich und ihre Familie zu kämpfen beginnt eine Reise in der sie sich nicht nur selbst findet, sondern auch Gefühle, die ihr als Diabolic immer fremd waren.
Warum Nemesis zum Kaiserhof muss, fragt ihr euch...

Ansonsten hätte ihr Schützling Donia zum Herrscher reisen müssen und wäre im Schutzlos ausgeliefert gewesen. Als Diabolic ist Nemesis auf Donia geprägt worden im Kindesalter und beschützt sie mit ihrem Leben. Deshalb gibt sie sich auch für Donia, die Tochter eines Senators aus, der offen gegen den Kaiser ging und dessen Bestrafung es ist, seine Tochter an den Königshof zu lassen, wo sie mit Argusausgen bewacht wird.
Allerdings weiß dort noch niemand, dass Nemesis ein Diabolic ist und dass sie Donia mit ihrem Leben verteidigen würde.



Cover

Das Cover ist ein Eyecatcher wie ich finde. Warum? Ich würde sagen mit dem Silberton, in dem das ganze gehalten wurde und dem Bild einer jungen Frau macht es Neugierig und vor allem stellt man sich die Frage was steckt hinter der Überschrift.
Für mich sehr gut umgesetzt.


Schreibstil

Die Autorin S.J. Kincaid hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil, der mich in eine Welt mitgenommen hat, wo es Unterschiede gibt die größer nicht sein könnten. Genauso wie die Gräueltaten des Kaisers.
Für mich sehr interessant was es alles gibt außer den Diabolic, wie zum Beispiel Servitoren oder vieles mehr. Hier war es leicht mich zurecht zu finden, wobei ich dabei Nemesis von ihren Gedanken her sehr interessant finde.
Spannend von Anfang an bis Ende.
Übersetzt von Ulrich Thiele.



Meinung

Wenn eine Täuschung bevorsteht ... 😉

Dann sind wir bei Nemesis, die als sie ungefähr 12- Jahre alt ist, geprägt wurde auf Sidonia, kurz auch Donia genannt.
Denn diese hat Nemesis als Leibwächter bekommen. Wobei Donia immer sagt, das alle gleich sind und Nemesis niemanden gehört und ihre Freundin ist.
Nemesis hört das ganze zwar, aber weiß dass sie einer der tödlichsten Waffen im Universum ist und jeden Umbringen würde, wenn er für Donia gefährlich werden könnte.

Leider ist Donias Vater im Imperialischen Senat und verwickelt sich in Widersprüche, die dem Kaiser unangenehm auffallen, vor allem wenn er davon erfährt.
So brenzlig die Situation ist, so weiß die Familie das sie mit dem nicht einhalten von der Tötung Nemesis, sich ihr eigenes Grab geschaufelt haben. Denn Nemesis ist offiziell Tod und hat den Posten einer Servitorin eingenommen. Sie lernt und versucht sich unauffällig zu verhalten was ihr bei ihrem Tödlichen Blick nicht immer gelingt. Denn dann hat man eindeutig einen Flucht Instinkt.

Leider muss Donia an dem Kaiserhof wo sie in 3 Monaten erwartet wird. Die Familie sieht ein, das es keinerlei Möglichkeit gibt dem Befehl entgegenzuwirken und macht sich Gedanken. Dabei kommt ihnen die Idee das Nemesis sich als Donia ausgeben soll, was diese auch macht.
Sie lernt zu gehen und zu sprechen wie Donia und verändert ihr Aussehen das nach der Frist nicht mehr die einer Diabolic ähnelt.

Dann kommt der Große Tag und Nemesis bekommt nicht nur zum ersten Mal den Kaiserhof zu sehen, sondern weiß nun, was es mit der Grausamkeit des Herrschers an sich hat und sieht Tyrus wieder. Denn sie schon einmal kurz zuvor sah.

Eine Interessante Bekanntschaft beginnt, mit vielen gefährlichen Chancen.


Fazit 

Absolut gelungen und fesselnd!!!
Eine Bedrohung, ein Schicksal und die Einigung beginnt...


5 von 5 Sternen

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